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Luft die nicht zum Atmen taugt

Dürfen Luftreinhaltepläne zugunsten der Industrie verhindert werden
Dürfen Luftreinhaltepläne zugunsten der Industrie verhindert werden

Die Krebslüge in Witten

In Witten werden die Luftschadstoffkonzentrationen aus 2015 vorsätzlich unter Verschluss gehalten und die vorhandenen Messergebisse mit Messbechern ermittelt die, laut Hersteller, absolut ungeeignet sind um absolute Werte zu ermitteln. Diese absoluten tagesscharfen Werte werden benötigt um Entscheidungen zum Schutz der Menschen treffen zu können. Die viel zu geringen (Trend) Werte der "Aldi"Becher werden in Witten jedoch herangezogen um sagen zu können, nichts tun zu müssen. Und das obwohl in Wirklichkeit die, wissenschftlich betrachtet, um das Doppelte zu hoch angesetzten, gesetzlichen Grenzwerte  bei uns in Witten fast täglich überschritten werden.

Entwickelt für einen Überblick über die ungefähre Schadstoffverteilung in Entwicklungsländern

Der Messbecher als Passivsammler.

Eine Billiglösung zur ungefähren Ermittlung eines Trends im Monatsvergleich des Schadstoffs NOx.

 

  • Die Passivsammler zeichnen sich durch eine ungenauigkeit von 7% aus.
  • Die Passivsammler sind (neu und benutzt) nur zeitlich beschränkt lagerfähig
  • Bei Windgeschwindigkeiten von unter 2 Meter/sec sammelt das Gerät keine Daten. Also gerade, wenn an einem windarmen Tag die Abgase in der Straßenschlucht stehn, ist die gemessene Menge = Null.
  • wechselnde Windgeschwindigkeiten führen zu Messungenauigkeiten
  • Auch bei Temperaturen unter Null Grad sind massive Minderbefunde zu erwarten.
  • Die Sättigung des Sammlers liegt bei einer lineraren Aufnahme bei 180 µg/Woche
  • Unvermeidbare Probleme bei der Laboranalyse führen häufig zu Messungenauigkeiten
  • Faktor Mensch vorort, kann Messergebnisse (unabsichtlich und unbemerkt) verfälschen

 

=> Ist es zu windstill oder zu windig weichen, die Meßergebnisse zw. 50 und 100% von den tasächlichen Werten ab

=> In der hälfte der Tage eine Jahres (zu kalt, zu windarm, zu windig, zu naß) können keine Schadstoffe gesammelt werden.

=> Ist es zu heiss, werden die Meßergebnisse nachweislich auch beeinflußt.

=> Sind über Tage zu viele Schadstoffe in der Luft, kann der Becher diese nicht speichern.

=> Schadstoffspitzen, z.B. zu Berufsverkehrzeiten kann der Becher nicht sammeln.

=> Wird der Becher nicht rechtzeitig eingesammelt können keine Aussagen mehr über die wirklichen Schadstoffbelastungen gemacht werden, weil der Becher dann schon seit Wochen "voll" ist (wie ein Eimer Wasser in den man immer weiter Wasser gießt, auch wenn dieser schon seit Wochen voll ist. Letztendlich wird die Menge von 10 Litern auf dem gesamten Zeitraum umgerechnet. Und schon ist die Belastung im grünen Bereich. ) 

 

Daher wird das Gerät vom Hersteller auch nur als günstige Langzeitkontrollbecher (max. 1-4 Wochen)  für Trends und nicht für absolute Schadstoffbelastungstzahlen angeboten.

Witten verwendet es allerdings als einziges Meßinstrument zum Ermitteln von absoulten Zahlen und somit als Entscheidungsinstrument, ob dann ein Handlungsbedarf besteht oder nicht. Und so wie es in/von Witten eingesetzt wird, wird kein Handlungsbedarf bestehen, wenn Witten es so will. (Siehe oben - Manipulationsmöglichkeiten durch absichtliche Messfehler)

 

 

o-Ton aus der Produktbeschreibung des HErstellers:

Der neu in das Dräger-Programm aufgenommene Stickstoffdioxid-Diffusionssammler eignet sich zur Überwachung
des Langzeitgrenzwertes, für die Verfolgung langjähriger Trends, zur Erfolgskontrolle von Maßnahmenplänen
sowie zum Vergleich verschiedener Gebiete gleichzeitig.

...

Kurzzeitige Spitzen können mit dieser Methode nicht erfaßt werden

...

Die Repräsentativität eines Meßortes liegt in der Verantwortung des Anwenders, der somit gewisse Grundkenntnisse
in lufthygienischen Fragen besitzen sollte.

...

Für den Einsatz von Passivsammlern spielt auch die Windgeschwindigkeit eine Rolle. Bei zu kleinen Windgeschwindigkeiten bildet sich eine stagnierende Luftschicht, so daß weniger Moleküle in den Sammler gelangen.

...

Die Temperatur hat einen relativ bescheidenen Einfluß auf die Sammlerperformance: unter Null Grad sind
Minderbefunde und über 30°C signifikante Mehrbefunde zu erwarten

...

Gerade in Entwicklungsländern sind aber die Emissionsdaten meist nur ungenügend bekannt und
müssen somit geschätzt werden. Durch die Messung mittels Passivsammlern kann auf einfache Weise die
räumliche Verteilung von Schadstoffen erhoben werden, und durch den Vergleich von berechneten und gemessenen
Werten kann die Schätzung der Eingabedaten verbessert werden

...

 

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Kommentare: 1
  • #1

    ?§!§§ (Montag, 19 Dezember 2016 08:19)

    @krebslüge
    Das ist ein schlechter Scherz, oder ?
    Ich bitte hier um mehr Detailinformationen ...
    Sollte sich das Bewahrheiten, ist das vorsätzliche Körperverletzung