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Arsen, Blei, Chrom und Cadmiumwolken über Witten-City

Diese Feinstäube und Schwermetalle verlassen die Werkshallen durch eine bodennahe Hallenlüftung und Dachöffnungen. Danach ziehen die Wolken unaufhaltsam über die Innenstadt
Diese Feinstäube und Schwermetalle verlassen die Werkshallen durch eine bodennahe Hallenlüftung und Dachöffnungen. Danach ziehen die Wolken unaufhaltsam über die Innenstadt

Die Luft ist unser notwendigstes Lebensmittel und Allgemeingut. Sie darf nicht als Giftmülldeponie der Industrie mißbraucht werden.

 

Hat sich jemand mal gefragt, was in den Öfen unserer Industrie alles so verbrannt wird und nicht gefilter werden kann ?

Schornsteine sind, sofern vorhanden nicht viel höher als der nächste Baum

 

Beispiel Leidemanns DEW:

Dort werden Schrott und Altmetalle, extrem belastet, zumeist lackiert, Mischmetalle mit unterschiedlichen Schmelzpunkten, mit Kunstststoffanhaftungen und

...

 

Gummianhaftungen  mit öligen Rückständen in einem Elektrolichtbogenofen mit Strom geschmolzen.

Beim sog. Frischen werden durch Sauerstoffzugabe unerwünschte Inhaltsstoffe oxidiert.

Was bei dieser Verbrennung freigesetzt wird sind nicht nur krebserregende Feinstäube, es sind auch unzählige Schwermetallverbindungen und andere Gifte wie z.B.

  • chlorierte org. Verbindungen wie Dioxine und Furane 
  • Schwermetalle
  • Chrom 
  • Zink
  • Nickel
  • Arsen
  • Blei
  • Cadmium,
  • Wolfram
  • Kobalt
  • Molybdän und
  • Quecksilber sowie
  • unzählige andere Anhaftungen der lungengängigen Stäube.

 

Diese Stoffe entstehen zwangsläufig beim Entgasen der Schmelze und beim der Herstellung der Legierungen

Alle Stoffe habe eins gemeinsam: Das Einatmen ist hochgradig krebserregend.

Viele der o.g. Stoffe stehen im dringenden Verdacht Alzheim auszulösen und zu begünstigen.

 

Nicht umsonst sind auf den ersten 10 Plätzen des whoiswho der Todesursachen in Witten und Umgebung

Lungenkrebs, Herzinfarkt, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Demenez (Alzheimer)  sowie weitere Lungenerkrankungen (Pneumonie,chronische obstruktive Lungenkrankheiten)  aufgeführt.

Bildquelle:Von Raenmaen - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28116240

 

Diese Bild sagt mehr als 1000 Worte und ist noch nicht ein mal gemacht worden um die Luftverschmutzung aufzuzeigen, sondern das Exzenterhaus in Bochum (am Horzont im Hintergrund)

 

Die blau weissen Schornsteine sind nicht höher als Bäume und die schwermattverseuchten Staubschwaden, die aus Hallenfenstern quillen und ostwärts Richtung Innenstadt ziehen werden von der Stadt gebilligt. In der Hauptwindrichtung ist der Bildhintergrund aufgrund der Luftverschmutzung schlierig grau.

Besonders betroffen sind die "thyssennahen"-Bewohner und die der  ansteigenden Ruhrstraße und Hauptstraße sowie Husemannstraße und Röhrchenstraße und Ardeystraße und deren Nebenstraßen, da die weit oberhalb der Emissionsöffnungen des DEW liegen und somit der abziehden Wolken mitten im Weg.

Auch diese Bild der WAZ sollte ursprünglich  nicht die Luftverschmutzung aufzeigen.

Doch auch hier ist deutlich in der Hauptwindrichtung zu erkennen, wie der Mittel- und Hintergrund der rechten Bildseite immer schemenhafter wird. Im Gegensatz dazu die linke Bildseite, die sich farbig und scharf darstellt.

Dies ist auf die 102 Tonnen Stickoxide und die unzähligen von Tonnen Feinstaub mit krebserregenden Anhaftungen zurückzuführen die das DEW ungefiltert emittiert.

Wir fragen uns, warum sich nicht ein Politiker (vielleicht ein Grüner) oder auch mal ein Bürger zum Proteststurm zum Rathaus aufruft. Schliesslich sitzen dort die Verantwortlichen, die sich die Taschen mit Schweigegeld voll machen.
Denen ist es doch egal, ob die Bürger in 20 Jahren nicht mehr wissen was Sie zum Frühstück gegessen haben, weil sie jahrelang den Giftcocktail der Industrie einatmen mußten. Denn schliesslich sitzen die monetär geschmierten Stadtverantwortlichen dann in der Toscane auf Ihrer Finca und trinken den Rotwein, den Sie mit Ihrer Gesundheit bezahlt haben.

 

Glauben Sie nicht ?

Wir werden es noch erleben, wir wohnen westlich vom DEW.

 

Wenn Sie östliche des DEW wohnen sieht es statistisch eher schlecht für Sie aus...

 

PS: An dieser Stelle mal eine Frage in den Raum gestellt:

Gibt es für die einzelnen Wittener Stadteile eine Statistik für die Lebenserwartung und die Todesursachen?

 

Witten: Je weiter westlich, desto geringer die Lebenserwartung ?

 

 


Dies ist der Anfang eines Schreibens eines Dortmunders an die Firma Lohmann in Witten ...

Sehr geehrter Herr Lohmann-Hütte,
wir danken für Ihre Antwort auf unser Schreiben. Wir haben dies als Positivum vermerkt; in Witten ist es
nicht selbstverständlich, daß die emittierende Industrie, die teilweise nicht einmal ihre Steuern korrekt
bezahlen soll*, den Bürgern auf ihre Beanstandungen überhaupt noch antwortet. Witten ist eine der
heruntergekommensten und korruptesten Städte Deutschlands ... und es
steht außer Zweifel, daß in Witten die Industrie überall - bis in die Stadtverwaltung und den Stadtrat
hinein - das Sagen hat.

....

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Kommentare: 1
  • #1

    58452 (Mittwoch, 04 Januar 2017 15:36)

    Ic wohne westlich des DEW.
    Was kann ich tun ?