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WAZ Artikel über das DEW - Alles Lug und Trug

Die meisten Emissionen kommen aus Lüftungsöfnnungen und gelangen ungefiltert, direkt aus dem Stahlschrottbottich in die Umgebungsluft
Die meisten Emissionen kommen aus Lüftungsöfnnungen und gelangen ungefiltert, direkt aus dem Stahlschrottbottich in die Umgebungsluft

Der original Artikel ist nachzulesen unter:

https://www.waz.de/staedte/witten/umweltbelastung-durch-das-edelstahlwerk-geht-zurueck-id213733

499.html

 

Umweltbelastungen gehen zurück ? Ist in der Überschrift des Artikels zu lesen.

Laut DEW und der Stadt Witten gab es noch nie welche. Grenzwertüberschreitungen wurden kleingeredet. Alles nur Panikmache sagten Stadt und Betreiber unisono.

Jetzt ist sie zurückgegangen.

Die nicht vorhandene Umweltbelastung. Es wurden Millionen in den Umweltschutz investiert. Freiwillig, soll der geneigte Leser wohl denken.

So sieht es bei einem der 6 täglichen Schmelzvorgänge ind er Halle aus. Klicke hier.

Von diesen Emissionen inder Halle wird NICHTS gefiltert. Das landet alles bei Ihnen auf den Kopfkissen...

 

In Wirklichkeit sind des Auflagen der EU gewesen.

Seis drum, wenns hilft könnte man meinen.
Aber tut es nicht. Im Gegenteil.

Wie die neusten Schadstoffmeßergebnisse des LANUV aus 2017 zeigen.

Uns wurden die Meßergebnisse im Vorfeld zugespielt.

Diese zeigen, dass sich die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen zwischen 2010 und 2017 kaum verändert und sogar erhöht haben.

So haben sich beim Nickel die Tage der Grenzwertüberschreitung von 58 nur auf 53 reduziert, beim giftigen Chrom hingegen ist die Anzahl der Grentwertüberschreitungstage von 206 auf 209 gestiegen.

Das bedeutet, dass die Menschen in Witten weiterhin massiv mit nachweislich krebserregenden und demenzverursachenden Luftschadstoffen belastet werden.

Wir haben uns darüberhinaus mal die Mühe gemacht und die absoluten Emissionsmengen von 2010 denen von 2017 gegenüberzustellen.In beiden Jahren kam es zu vieltägigen Ausfällen während der Messphase. In 2010 wurden 464 Daten nicht erhoben, in 2017 kam es in 404 Fällen zu Aufzeichungsfehlern.

Unter Berücksichtigung dieser fehlenden Daten kann man sagen, dass in den letzten 7 Jahren die Feinstaubbelastung um ca. 10-15 % zurückgegangen ist.

Da die Emissionen aber 2010 ausserordentlich weit über den Grenzwerten lag, liegen die Grenzwerte heute immer noch sehr weit über den Gernzwerten.

Man rühmt sich damit etwas erreicht zu haben, was nie hätte der Staus Quo sein dürfen.

Eine Messung direkt hinter den Filtern mag ja genau die Messwerte nahe der Nachweisgrenze ergeben, aber was ist mit den direkten ungefilterten Emissionen aus den Lüftungsluken?

Bleiben Sie kritisch ....