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Massive Verfälschung der offiziellen Meßdaten der NO2-Messungen auf der Ruhrstraße

Es ist alles noch viel Schlimmer in der Ruhrstraße.

Laut Herstellerangaben dürfen die Meßröhrchen 31 Tage aufgehängt bleiben, danach müssen sie wieder versiegelt werden, da sonst die Meßergebnisse falsch sind.

Nach den uns vorliegenden Informationen hingen die Röhrchen in dem Jahr 2016 in mehreren Monaten nur 12 Tage und in anderen Monaten über 42 Tage.

Dadurch wurden die Meßergebnisse massiv verfälscht.

Doch diese Meßergebnisse sollne Leben retten und sind dir Grundlage für Entscheidungen zum Schutz der Menschen.

 

Der Umgang mit den NO2 Sammlern in WItten ist grob fahrlässig und grenzt an vorsätzliche Körperverletzung.

Ist es fehlendes Knowhow der Bediensteten oder gar Weisung von oben, um die Werte absichtlich um bis zu 30 % nach unten zu verfälschen ?

 

Die Stadt Witten tat in der Vergangenheit gut daran (*IRONIE*) nur eine NO2-Messtelle in der Ruhrstraße einzurichten. (Über den Sinn und Unsinn und die bis zu 20% zu geringen Messwerte der Passivsammler, haben wir schon berichtet).

Denn sonst könnte die Stadt Witten, auch bei den falschen Messwerten, bei drohenden Fahrverboten den Verkehr nicht einfach durch die Nebenstraßen laufen lassen, oder über den ohnehin schon massiv (NO2) belasteten (nicht vorhandenen) sog. Stadtring (Breitestraße, Ardeystraße, Husemannstraße, Bergerstraße) führen.

Wo, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls grenzwertüberschreitende NO2 Werte vorhanden sind, aber keine Messungen gemacht werden, kann man auch, durch zusätzlichen Verkehr, offiziell keine Grenzwerte überschreiten.

Die Anwohner der Innenstadt werden es Frau Leidemann auf jeden Fall nicht danken.

Hinzukommen noch die 102.000 Tonnen NO2 die jährlich sich aus dem DEW, die sich über Innenstadt verteilen.

Umgerechnet sind das: 349.315.068 (350 Mio)  Fahrzeuge pro Tag, die  10 Km durch die Wittener Innenstadt fahren !!!

Nicht umsonst liegt Witten in der deutschlandweiten Sterbestatistik auf Platz 65 von über 11328 Städten.

Quelle: https://www.regionalstatistik.de

 

 Frau Leidemann muß sich aber wenig Gedanken machen. Ihre Amtszeit endet 2020.

Danach wird Sie (besser) nicht mehr kandidieren.
Und da Sie die Messdaten von 2017 noch nicht veröffentlicht hat, kann ihr erst mal keiner Fahrverbote vorschreiben.

Doch der Durchschnitt seit dem Beginn der Messungen in 2008 an der Ruhrstraße liegt bei 47,80 µg/m³ Luft.

Der aktuellste Wert aus 2016 bei 45,02 µg/m³.

Bei den Werten sind uns einige Dinge aufgefallen, die wir im folgenden mal kurz erläutern wollen:

Dazu muß gesagt werden, dass der Hersteller empfiehlt die Messröhren nur 4 Wochen - 1 max. Monat hängen zu lassen. Danach sinkt die tägliche NOX-Aufnahme drastisch auf ein unbekanntes Maß.

Es hätten insgesamt zw. 2008 und 2016:

= 108 Messungen durchgeführt werden sollen

  • es gab insgesamt 5 Ausfälle
  • 41 Messungen die z.T weit nach dem 31 Tag (viele erst am 42 Tag) durchgeführt wurden
  • 40 Messungen die in dem vorgeschriebenen Zeitraum durchgeführt wurden
  • 22 wurden viel zu früh (z.T. am 12 Tag schon) durchgeführt

Die Interpretation dieser unregelmäßigen Ablesezyklen reicht von Schludrigkeit, über geringer Stellenwert der Messungen im Amt 43, bis hin zu absichtlicher Täuschung bei der Erhebung der NO2 Werte.

Letzteres könnte tatsächlich ein juristisches Nachspiel haben.

Denn mit zu langen Zeiträumen fallen, durch die Missachtung der max. Messdauer von 31 Tagen (Hersteller),  die Monatswerte viel geringer aus. Bei jedem Tag , den die Röhrchen länger als 28 Tage hängen macht das 3 % geringere Messwerte aus.

Bei 42 Tagen sind das dann 33% NO2 das an den alten Röhrchen vorbei geflogen ist und dann in keiner Statistik der Stadt Witten wohl aber in den Lungen der Anwohner (*Sarkasmus ende*) auftaucht.