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Es könnte in Witten so viel gemessen werden - doch keiner (Rathaus) will von dem Dreck wissen

Bis 2005 wurde alles technisch machbare umgesetzt um die Luft in Witten zu analysieren.

Die Sorge der Gewählten um die Luft in Witten hatte kurz nach der Amtsübergabe an Frau Leidemann als Bürgermeisterin im Jahr 2004 ein Ende.

Alle Meßstationen wurde einfach abgebaut oder dürfen seit dem nur noch Temperatur und Windrichtung messen.

Die EU hat es erkannt, dass kommunal vieles nicht für, sondern gegen den Bürger gemacht wird.

Jetzt haben wir wieder (nihct ganz freiwillig) einen 100.000 Euro Meßkontainer vom LANUV in WItten stehen, der allerdings nur das misst, wofür er aufgestellt wurde PM10 und seine Metallanheftungen.

Es fehlen Meßwerte für

  • PM2,5 (um ein vielfaches giftiger als PM10)
  • OZON stellt im Sommer eine große Gefahr für die Atemwege dar
  • Ruß (sehr Krebserregend)
  • PAK (enstehen bei der Stahlgewinnung) krebserregend
  • Benzole (enstehen bei der Stahlgewinnung) krebserregend
  • Naphtalin
  • NMVOC
  • HCN (Cyanwasserstoff)

Es waren mal 8 Meßstellen in Witten

Über das ganze belastete Stadtgebiet verteilt wurde von den frühen 1980er Jahren an die Wittener Luft für die Bürger untersucht.

Schon vor 40 Jahren interessierten sich die Stadtoberen für Ozon, Schwefel und auch für die Stickoxide in unserer Atemluft.

Überall standen stationäre Kontainer, die stündlich die Werte aufzeichneten.

Insgesamt waren es 8.

Heute existieren nur noch 3 Meßstellen:

  • Eine in Annen (funktionslos)
  • eine von der LANUV am Saalbau (temporär)
  • der Passivsammler in der Ruhrstraße

Alles in Allem ein sehr trauriges Bild....

 

 

Station am Bodenborn - überflüssig - Luft ist sauber (?)

Meßkontainer stand nur bis 2008 am Bodenborn.
Meßkontainer stand nur bis 2008 am Bodenborn.

Hier am Bodenborn entschied man 2008, die Luft sei sauber, man müsse nicht mehr messen.

Das gleich an der Ardeystrasse.

Die Luft war nicht  sauber und ist auch nicht sauber.

Die Luft ist voller krankmachender Schadstoffe.

Aber gemessen wird nicht mehr.

Denn grenzwertüberschreitende Messwerte kosten Geld oder Ansehen (Fahrverbote), allerdings auch Menschenleben(zeit).

 

Wir haben alle ein einklagbares Recht auf saubere Luft.

Aber wovon keiner weiß, gibt es auch keine Klagen.

Aber Ihre Lunge vergißt nie ...

 

Abgesehen von den Hölzern, und auch da wird es zusehends grenzwertig, taugt die Luft in Witten an sehr viele Tagen im Jahr nicht zum atmen.

 

 

100.000 Euro fürs Temperatur messen. 1 mal am Tag.

Meßkontainer steht immer noch an der Westfalenstraße (Spoertplatz)  und mißt für 10.000 Euro im Jahr 1x täglich die Temperatur
Meßkontainer steht immer noch an der Westfalenstraße (Spoertplatz) und mißt für 10.000 Euro im Jahr 1x täglich die Temperatur

Ein Teil der Kontainer (Bodenborn) wurde abgebaut, der andere Teil, wie hier an der Westfalenstraße,  als visuelles Alibi stehen gelassen. Dieser 100.000 Euro + jährliche Fixkosten teure Kontainer darf nur noch ein mal am Tag die Temperatur und die Windrichtung messen.

Dient aber laut offizieller Klassifikation (s.u.) der Überwachung des Verkehrs ...


Alles Betrug in Witten....


Wünschenswert wäre ...

In NRW werden an sehr vielen Stellen ein Mindestmaß an Meßwerten erfasst und monatlich veröffentlich.

So stellen wir uns das vor, wie man als verantwortungsvoller Bürgermeister sich um seine Bürger kümmert.

Die Teilnahme an dieser LANUV Monatsübersicht wäre für Witten sehr wünschenswert.

Aber bei uns  werden diese Daten entweder erst gar nicht und andere nur mit einer fragwürdigen Qualität (Passivsammler -NO2) erhoben.

Aktuell bekommen wir erst 2 Jahre nach der Messung die Werte von der Ruhrstraße über den LANUV zur Verfügung gestellt.Solange hält Witten die Hand drauf und wartet erst mal ab...