In Witten wird das Recht auf saubere Luft mit Füßen getreten !!

 

Lungenkrebs vom NICHTrauchen.

Lungenkrebs vom Atmen der Luft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir alle sind Mitteleuropa einem, wir nennen es, grenzwertnahes Schadstoffgrundrauschen, ausgesetzt.

Für NOX und Feinstaub liegen die Werte um die 30µg/m3 Luft, gegen die kann man lokal erst mal gar nichts unternehmen.
Diese Emissionen kommen vorwiegend aus Nordfrankreich, Belgien, Holland und dem Großraum London.

Wenn dieses Grundrauschen, was eher ein Grunddröhnen ist, bei uns ankommt, kommen dann noch die bodennahen lokalen Emissionen der Industrie und des Verkehrs ober drauf..

Die krebserregenden Abgase, besonders der Diesel-KFZ, wird seitens der Regierung, die ständig eine Kniefall vor der Automobilindustrie macht, billigend hingenommen.

So steigen die o.g. Schadstoffbelastungen auf Werte weit jenseits der Grenzwerte auf über 40 µg/m3.

 

In Witten werden allerdings diese Werte nicht wissenschaftlich gemessen, sonder eher "geschätzt"

(siehe Funktionsweise eines Passivsammlers) und unterliegen selbst unter optimalen Bedingungen einer Meßungenauigkeit von 18,4 % (Angaben des Herstellers). Es ist nur möglich Trens zu erkennen und nicht absolute und belastbare Zahlen (Siehe Meßungenauigkeiten) zu ermitteln.

"Der Stickstoffdioxid-Passivsammler eignet sich zur Überwachung des Langzeitgrenzwertes, für die Verfolgung
langjähriger Trends, zur Erfolgskontrolle von Massnahmenplänen sowie zum Vergleich verschiedener
Gebiete gleichzeitig. Bei Verkehrsprojekten kann auf einfache Weise die Veränderung der   Stickstoffdioxidbelastung ermittelt werden."

 

Diese Passivsammler sammeln mit den o.g. Messungenauigkeiten von fast 20 % bei:

  • Temperaturen von 5 - 20 Grad Celsius
  • Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 80 %
  • Windeinfluss < 10% bis zu 4.5 m/sec
  • NOx Konzentrationen bis 200 µg/m³

Jenseits dieser Werte werden die Meßdaten nicht oder falsch erhoben.

Zudem mitteln diese Passivsammler die Werte von Tag und Nacht über 30 Tage hinweg.

 

Für Kommunen die Fahrverbote oder teure Verkehrskonzeptänderungen, oder Filteranlangen für ein befreundetes Stahlwerk  scheuen wie der Teufel das Weihwasser ist diese Art der Messung das Beste was es gibt.

Die Daten werden nur mit einem Zeitverzug von weit über 12 MONATEN bekannt gegeben.

Einige Monate fehlen sogar, weil die Messung das nicht funktioniert hat.

Oder waren die Werte zu hoch und die Passivsammler sind verschwunden ?

Das diese Messmethode dazu auch noch hochgradig manipulationsanfällig ist sollte auch noch erwähnt werden.

Auch Manipulationen ganz anderer Art sind möglich.

So kann man z.B. die Röhrchen 3 oder 6 Tage früher abhängen , schon sind die 30 Tage Werte 10-20 % niedriger...

Würde keiner merken....

 

So kann man drohende Investitionen in nicht krebserregende Luft ganz leicht umgehen.

Das Recht auf saubere Luft wird in Witten mit Füßen getreten.

Was der Bürger nicht weiss, macht ihn nicht krank. (?).
So wohl die Denke der, homöpathisch mit Intelligenz gesegneten, Politiker, die sich mit dem eigesparten Geld die Taschen voll machen.

 

Ein Antrag der Grünen vom 15.09.2014, Witten zur Umweltzone Ruhr zu integrieren, wurde mit dem Satz " Ist nicht gut für den Ruf der Stadt" mit 13  zu 3 Gegenstimmen abgetan. Danach hat von den Grünen auch nichts mehr gehört. Sind sind in Witten in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, wo Sie mit dieser weichgespülten Mentalität auch hingehören.

 

Doch das ist noch nicht alles. Zu diesen verfälschten und viel zu geringen Messwerten aus der Ruhrstraße kommen noch die Industrieemissionen hinzu.

Die Deutschen Edelstahlwerke emittierten 2014 über 102 Tonnen des giftigen NOx innenstadtnah und bodennah. Dazu kommen noch die unzähligen Tonnen Feinstaub mit den Schwermetallanhaftungen. 

 

Die krebserregenden Schwermetallkonzentrationen der Luft  werden um bis zum Faktor 34 überschritten.

(Offizielles Messergebnis - liegt der Stadt Witten vor) - haben Sie es gewußt ? Sind Sie informiert worden?

Sie haben ein Recht auf Informationen: Der Chrom, Nickelgehalt der bodennahen Luft in der Innenstadt wird um das bis zu 34 fach überschritten. Ganz zu schwiegen von den Feinstaub Ozon und NOx (es liegt leider kein Tages- Jahresmittelwert vor  *1 ) Mengen.

 

*1.) die Stundengrenzwerte liegen bei 200 µg/m³  und der Jahresgrenzwert bei 40µg/m³. Der Jahresgrenzwerte wurde zwar von dem Stundengrenzwert um mehr als das doppelte überschritten, sind aber eben nur Stundenwerte...